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Psychotherapeut in Wien 1140

Kevin J. Hall, BSc, MSc. Psychotherapeut (ST), Senior Coach (ACC/IOBC)

Menschen sind auf Beziehung angelegt. Wir entwickeln uns nicht isoliert, sondern in Verbindung mit anderen Menschen. Beziehungen sind für unsere psychische Gesundheit so grundlegend wie Luft, Wasser und Nahrung für unser körperliches Wohlbefinden.

Emotionen organisieren diese Beziehungen. Sie beeinflussen, wie wir Nähe und Distanz erleben, wie sicher wir uns fühlen, wie wir unseren Wert wahrnehmen und wie wir die Welt um uns herum verstehen.

Deshalb sehe ich Psychotherapie nicht primär als Vermittlung von Einsicht oder Techniken. Nachhaltige Veränderung entsteht dort, wo neue emotionale und relationale Erfahrungen möglich werden.

Über mich

Kevin J. Hall, BSc, MSc. Psychotherapeut (ST), Coach (ACC), Gründer von WISH Mindscience

Ich bin eingetragener Psychotherapeut (systemische Therapie), Senior Coach (ACC / IOBC), ICEEFT-zertifizierter emotionsfokussierter Therapeut (EFIT, EFTC, EFFT), Hypnotherapeut und Mitglied der International Society for Hypnosis (ISH). In 2017 habe ich die Gemeinschaftspraxis WISH Mindscience gegründet.

Meine Haltung

Als Psychotherapeut interessiert mich nicht primär, welche Diagnose ein Mensch hat. Mich interessiert eher wie sie ihre Welt erleben, welche Beziehungen sie geprägt haben und welche Bedingungen sie benötigen, um sich sicher, verbunden und lebendig zu fühlen.

Diese Haltung ist ein Fundament meiner Arbeit  mit Einzelpersonen, Paaren und Familien.

Folgende vier Perspektiven prägen meine Arbeit:

Mein Menschenverständnis: systemisch und bindungsorientiert

Beziehungen sind der Spiegel, in dem wir uns selbst erkennen

Von Beginn unseres Lebens an lernen wir in Beziehungen, wer wir sind. Durch andere Menschen entwickeln wir ein Gefühl von Sicherheit, Verbundenheit, Zugehörigkeit und Selbstwert. Beziehungen sind deshalb für unsere psychische Gesundheit ebenso grundlegend wie Luft, Wasser und Nahrung für unseren Körper.

Partnerschaften, Familien, Freundschaften, Arbeitswelten und kulturelle Erwartungen prägen die Art, wie wir uns selbst verstehen und der Welt begegnen.

Viele psychische Belastungen erscheinen zunächst als individuelle Probleme. Oft sind sie jedoch eng mit Beziehungserfahrungen und den emotionalen Mustern verbunden, die sich daraus entwickelt haben.

Deshalb betrachte ich Symptome nicht isoliert. Mich interessieren die Beziehungen, Kontexte und Erfahrungen, die die Lebensgeschichte eines Menschen geprägt haben, ebenso wie die Bedingungen, unter denen neue emotionale und relationale Erfahrungen möglich werden.

Meine Haltung: Neurodivergenz als menschliche Vielfalt

Nicht falsch. Nicht kaputt. Anders organisiert.

Neurodiversität beschreibt die natürliche Vielfalt menschlicher Nervensysteme.

Menschen mit ADHS, Autismus, Hochbegabung oder anderen Formen von Neurodivergenz verbringen oft Jahre damit, Erwartungen zu erfüllen, die nicht zu ihrer Art des Denkens, Fühlens oder Erlebens passen.

Neuroaffirmative Psychotherapie beginnt nicht mit der Frage: „Was stimmt nicht mit Ihnen?“ Sondern mitder Frage: „Wie funktioniert Ihr einzigartiges  (Nerven-)System und was braucht es, um gut leben zu können?“

Mein Menschenverständnis: Emotionen organisieren Erfahung

Wir sind fühlende Wesen die denken

Emotionen sind die Kraft und Klebstoff in menschlichen Beziehungen. Sie helfen uns zu erkennen, was wichtig ist. Sie beeinflussen, wem wir vertrauen. Sie prägen, wie wir Nähe und Distanz erleben. Sie formen unser Selbstbild und unser Verständnis der Welt.

Wenn Menschen feststecken, stehen oft nicht Informationen oder Einsicht im Vordergrund, sondern emotionale Muster, die sich über viele Jahre entwickelt haben.

Nachhaltige Veränderung entsteht, wenn neue emotionale Erfahrungen möglich werden.

Meine Arbeitsweise

Meine Arbeit als Psychotherapeut verbindet verschiedene Ansätze, die für mich auf einer gemeinsamen Grundlage beruhen:

Themen

Besondere Schwerpunkte meiner Arbeit